Risiken erkennen - Definition, Einordnung und Analyse des Vertriebsrisikos

Autor: Dr. Konrad Wimmer

Quelle: NEWS 02/2015

 

Vertriebsrisiko (synonym häufig Geschäftsrisiko) bezeichnet das Risiko, die in der Vertriebsplanung eingearbeiteten Neugeschäftsziele, insbesondere Margenbarwerte (nach Adressrisikoprämien), Provisionsbarwerte und Rentabilitätsziele (Marge in Prozent) nicht erreichen zu können. Damit handelt es sich beim Vertriebsrisiko zugleich auch um das Neugeschäftsrisiko. Zum Neugeschäft zählen neben neu abgeschlossenen Verträgen aus neuen oder bereits bestehenden Kundenbeziehungen auch nachträgliche Vertragsveränderungen im Festzinsgeschäft (außerplanmäßige Ereignisse) sowie Prolongationen im Festzinsgeschäft. Das variable Geschäft stellt permanentes Neugeschäft dar („monatliche Prolongationen“).

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Ganzheitliche Integration impliziter Optionen in die Risikosteuerung von Sparkassen

Autorin: Tanja Gerling

Quelle: NEWS 01/2015

 

Die MaRisk identifizieren implizite Optionen als wesentliche Risiken, die im Rahmen der Gesamtbanksteuerung von Finanzinstituten zu berücksichtigen sind. Zur Erfüllung der aufsichtsrechtlichen Anforderungen sind die Institute zum einen laut Bafin-Rundschreiben 11/2011 zur Integration der impliziten Optionen in die Berechnung des Basel-Zinsrisikokoeffizienten aufgefordert. Zum anderen müssen laut MaRisk die impliziten Optionen auch einer Wesentlichkeitsprüfung hinsichtlich des vorhandenen Risikos unterzogen und in die Risikosteuerung integriert werden.

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Liquiditätsrisiko - Kategorisierung von Privatkundeneinlagen und aktuelle aufsichtsrechtliche Entwicklungen

Autorin: Holger Dürr, Claudia Schirsch

Quelle: NEWS 02/2014

 

Das Liquiditätsrisiko war in den letzten Jahren eines der zentralen Themen des Risikocontrollings und der Banksteuerung. Seit das Liquiditätsrisiko im Jahr 2006 als wesentliches Risiko in die MaRisk integriert wurde, sind die aufsichtsrechtlichen Anforderungen an die Messung und Steuerung dieser Risikokategorie kontinuierlich weiterentwickelt worden. Speziell sind hier der Aufbau von Liquiditätsablaufbilanzen, die Einführung neuer Kennzahlen LCR und NSFR, der Aufbau eines Liquiditätsverrechnungssystems oder eines Liquiditätstransferpreissystems zu nennen. Aktuell und in Zukunft liegt der Fokus auf einer weiteren Verfeinerung der bestehenden Modelle und Abbildungen.

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Pensionsrückstellungen im Zinsbuch?

Autoren: Klaus Stechmeyer-Emden, Stefanie Wolz

Quelle: NEWS 02/2014

 

Pensionsverpflichtungen sind ein optionaler Bestandteil der deutschen Altersversorgung, die auf dem „Drei-Säulen-Modell“ basiert, bestehend aus der gesetzlichen Versorgung (Rentenversicherung, Säule 1), der privaten Zusatzversorgung (Säule 2) und der betrieblichen Altersvorsorge (Säule 3). Zur dritten Säule gehören die Pensionsverpflichtungen. Unternehmen sind angehalten, für die Pensionsverpflichtungen entsprechende Pensionsrückstellungen zu bilden, um Vorsorge zu treffen, diesen Verpflichtungen in der Zukunft entsprechend nachkommen zu können. Damit die Höhe der Pensionsverpflichtungen greifbar wird, werden in der Regel versicherungsmathematische Modelle herangezogen. In diesen Modellen wirken verschiedene Parameter auf die Höhe ein – insbesondere sind statistische Sterbetafeln in diesem Kontext zu nennen.

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Richtig steuern - Transparenz der Ertragsquellen durch Geschäftsfeldsteuerung - Teil II

Autoren: Claudia Schirsch, Prof. Dr. Konrad Wimmer

Quelle: NEWS 02/2014

 

Für Kreditinstitute wird es zunehmend wichtiger, die Ergebnisbeiträge der unterschiedlichen Geschäftsfelder (Segmente) transparent darzustellen, um so Steuerungsimpulse für die Verbesserung des Gesamtergebnisses des Instituts identifizieren zu können. Auch die MaRisk (AT 4.2. letzter Satz) erheben mittlerweile diesen Transparenzanspruch. Im ersten Teil des Artikels „Transparenz der Ertragsquellen durch Geschäftsfeldsteuerung“ (siehe NEWS 01/2014) wurden die Methodik der Geschäftsfeldsteuerung sowie der Aufbau der Geschäftsfeldrechnung und das Verrechnungspreissystem beschrieben. Der zweite Teil beleuchtet nun die Interdependenzen zwischen den Geschäftsfeldern und stellt den Planungsprozess Gechäftsfeldsteuerung dar.

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