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17.-18.07.2017 | Würzburg | Seminar: Effizient und vernetzt planen, aufsichtsrechtliche Anforderungen (SREP) abdecken

 

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Zielgruppe

Fach- und Führungskräfte aus den Bereichen Vertrieb, Vertriebssteuerung, Marketing, Controlling und Innenrevision sowie Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter, die in die Entwicklung und Umsetzung von Steuerungsansätzen im Bankvertrieb eingebunden sind.

 

Ihr Nutzen

Institute sollten integrativ über die immer mehr zusammenwachsenden Säulen Accounting, Meldewesen und Gesamtbanksteuerung planen können und sich dabei auf zentrale aussagefähige Kennziffern (KPI) konzentrieren. Die Aufsicht erwartet zunehmend die Fähigkeit zur Ad-hoc-Berichtserstattung. Sie analysiert im Zuge des SREP das aktuelle Geschäftsmodell in quantitativer und qualitativer Hinsicht (zum Beispiel externe und interne Abhängigkeiten, Wettbewerbsstärke), die strategische Ausrichtung samt strategischen Erfolgsfaktoren und die damit verbundenen Planungsrechnungen. Künftig ist damit ein hohes Maß an Planungskompetenz (samt Dokumentation) gefordert.

In dem aktuell sehr herausfordernden Niedrigzinsumfeld geht es aber nicht nur darum, die regulatorischen Anforderungen abzudecken, sondern diese in der betriebswirtschaftlichen Steuerung als zwingende Nebenbedingung zu integrieren. Die Analyse der Geschäftsfeldrechnung liefert zum Beispiel durch den mehrjährigen Zeitvergleich von Plan-und Istmargen Erkenntnisse über die Beurteilung der Stabilität der Ergebnisbeiträge der einzelnen Geschäftsfelder im Zeitverlauf (Ergebnisvolatilität). Dies wird auch im Zuge der Geschäftsmodellanalyse nach dem neuen SREP gefordert.

Die vernetzte Planung stellt eine notwendige Voraussetzung für die Banksteuerung dar und muss in der Lage sein, die sogenannte Eckwertplanung mit der Kapital- und Ertragsplanung zu verknüpfen und aufsichtsrechtliche Kennzahlen (zum Beispiel LCR) einzuhalten. Auf dieser Basis lassen sich strategische und operative Maßnahmen zur Ertragsverbesserung und/oder Ertragsstabilisierung ableiten und der Nachweis eines stabilen Geschäftsmodells im Sinne des SREP führen.

Sie lernen den Mehrwert der vernetzten Planung insbesondere unter den nachfolgenden Aspekten kennen:

  • Transparenz der geplanten Erfolge: welche Kundengeschäftsfelder (Vertriebseinheiten, Kundengruppen, Produkte, Vertriebswege) sollen welche Ergebnisbeiträge nach verschiedenen Sichtweisen zum Beispiel (perioden- und barwertorientiert) liefern?
  • Kenntnis der Stabilität der Vertriebserfolge der einzelnen Kundengeschäftsfelder.
  • Steuerung des auch von der Bankenaufsicht aufgegriffenen Vertriebsrisikos.
  • Einbindung der Geschäftsfeldsteuerung in den Kapitalplanungsprozess und daraus resultierende Planungsvereinfachungen.
  • Unterstützung beim Nachweis eines stabilen Geschäftsmodells nach dem SREP.
  • Transparenz und Effizienz der Banksteuerung unter anderem durch:
    - Konzentration auf wenige aussagekräftige Kennzahlen (KPI=Key Performance Indicators)
    - Verzahnung der in der Praxis benötigten Sichtweisen (wertorientiert, periodenorientiert, aufsichtsrechtlich)

 

Seminarinhalt

  • Strategische Gesamtbankplanung:
    - Strategieprozess
    - Festlegung der KPI
    - Planungsprozess und mehrjährige Eckwertplanung:
  • Geschäftsfeldplanung und Geschäftsmodellanalyse nach SREP
  • Vertriebsrisiko und Vertriebs-VaR

Wichtiger und ausführlich gestalteter Schwerpunkt:
Praktische Umsetzung der Planungsanforderungen mit einem KPI-Tool (mit Fallstudie):

  • Ordnen der Kennzahlen in einem Werttreiberbaum
  • Darstellung der Vernetzung der Kennzahlen
  • Planungsumsetzung (Praxis)
  • Simulationen/Szenarioanalysen im KPI-Tool
  • Interpretation der Planungsergebnisse
  • Rückwirkungen auf die Kapitalplanung und die RTF

 

Referenten

 

Gerd Auschner

ist stellv. Vorstandsmitglied und Abteilungsleiter Unternehmenssteuerung der Sparkasse Coburg-Lichtenfels mit Schwerpunkt wertorientierte Steuerung als betriebswirtschaftliche Entscheidungsbasis. Als Bankkaufmann, Sparkassenbetriebswirt und Wirtschaftswissenschaftler hat er über 25 Jahre Erfahrung in der Finanzwirtschaft. Auf DSGV-Ebene ist er Mitglied im Kompetenzcenter Gesamtbanksteuerung und im Arbeitskreis Treasury sowie langjähriger Referent innerhalb der Sparkassenfinanzgruppe.

 

 

Tanja Gerling

ist gelernte Bankkauffrau, Sparkassenbetriebswirtin sowie Bachelor of Finance. Sie ist bei msgGillardon als Partnerin für die Themen Planung und Reporting verantwortlich und verfügt über mehrjährige Bankpraxis in leitenden Positionen bei einer Sparkasse. Seit 2013 ist sie bei msgGillardon im Business Consulting federführend in Kundenprojekten sowie als Referentin von Seminaren tätig. Schwerpunkte: Geschäftsfeldsteuerung, Gesamtbanksteuerung, GuV-Planung, LCR-Steuerung, Reporting, Implizite Optionen und Liquiditätsrisikosteuerung (Zahlungsfähigkeit).

 

Professor Dr. Konrad Wimmer

ist promovierter Diplom-Kaufmann und bei msgGillardon mit dem Schwerpunkt strategische Themenentwicklung tätig. Er war Professor an der Hochschule Neu-Ulm und verfügt über umfangreiche Praxiserfahrung in der Banksteuerung und Kalkulation. Er ist Referent, Berater und Autor in den Themen Bankcontrolling, Finanzmathematik, wertorientierte Vertriebssteuerung und Risikomanagement. Aktuell liegt sein Fokus in der Konzipierung der Geschäftsfeldsteuerung, im Liquiditätsmanagement und der Implementierung von Liquiditätstransferpreissystemen.

 

 

Seminarinfos

Datum: 17.-18.07.2016

Ort: Würzburg

Preis: 1.280,00 Euro zzgl. MwSt.

Veranstalter: msgGillardon AG

Organisatorisches

 

 

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ANSPRECHPARTNERIN

 

Stefanie Altinger

Veranstaltungsmanagement

+49 (0) 7252 / 9350 - 110

veranstaltungen@msg-gillardon.de

 

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