Erfahrungsberichte

Trainee Junior IT-Consultant

 

Hallo Matthias, du hast gerade dein Traineeprogramm bei msgGillardon abgeschlossen.

 

Was hast du vor deinem Einstieg bei mgi gemacht? Ausbildung / Studium?

Vor meinem Einstieg bei der msgGillardon war ich Wissenschaftlicher Mitarbeiter an der Technischen Universität Darmstadt und habe an meiner Promotion in numerischer Mathematik gearbeitet.

 

Über welchen Weg bist Du auf uns aufmerksam geworden? Wie lief dein Bewerbungsgespräch ab? Wie lange hat es gedauert?

Ich bin über eine Unternehmensmesse, die „Konaktiva“ in Darmstadt, auf das Unternehmen aufmerksam geworden. Man konnte sich im Vorfeld der Messe für Einzelgespräche mit verschiedenen Unternehmen bewerben und in diesem Rahmen bin ich zunächst auf die msg Systems aufmerksam geworden. Das hatte den einfachen Hintergrund, dass ich eher im Ingenieursbereich als in der Finanzwelt zu Hause war. Mit der Systems kam dann auch ein Einzelgespräch zustande. Als Vorbereitung auf dieses Einzelgespräch habe ich mich zunächst unverbindlich mit der msgGillardon vor Ort unterhalten, die dort zusätzlich einen Stand aufgebaut hatte. Man kam ins Gespräch, hat Unterlagen ausgetauscht und verblieb zunächst mit Interesse, aber unverbindlich. Daraufhin erfolgte eine normale Bewerbung. Mit beiden wurden sehr angenehme Bewerbungsgespräche geführt. Letztendlich wurde der Vertrag dann mit der msgGillardon geschlossen. Mein damaliger Gesprächspartner der msg Systems hat mittlerweile übrigens auch zur msgGillardon gewechselt.

Das Bewerbungsgespräch selbst lief sehr angenehm. Meine Gesprächspartner waren mein heutiger Abteilungsleiter und dessen Geschäftsbereichsleiter. Man hat sich über die angedachten Aufgabenfelder unterhalten, für die Aufgaben notwendige Fähigkeiten erörtert und einen gegenseitigen persönlichen Eindruck erhalten. Ich wurde auf Punkte in meinem Lebenslauf angesprochen, insbesondere die Promotion, und zu meiner Einstellung zu den geplanten Einsatzgebieten befragt. Natürlich waren auch Rahmenbedingungen wie Reisebereitschaft, Weiterbildungen und weitere Unternehmensleistungen ein Thema. Schwächen oder Bedenken dürfen offen angesprochen werden. Man sollte keine Angst vor neuen Aufgaben haben, sollte sich aber auch nicht überschätzen.

 

Wieso hast du dich für das Programm bei mgi entscheiden?

Das Trainee-Programm war zunächst gar nicht im Fokus in meinem Bewerbungsgespräch. Es gab ein konkretes Projekt, für das weitere Unterstützung gesucht wurde und der Programmzyklus war zu meinem Einstiegstermin gerade abgeschlossen. Mein Abteilungsleiter hatte das Programm dann ins Spiel gebracht und auch wert darauf gelegt, dass ich daran teilnehme. Für mich startete das Programm dann nach etwa einem halben Jahr und war eine ideale Ergänzung zu den Aufgabenfeldern, mit denen ich durch die Projektarbeit schon konfrontiert war.

 

Wie gut fühltest du dich beim Einstieg betreut?

Da mein Einstieg nicht mit dem Ausbildungsprogramm startete, sondern direkt in ein Projekt ging, war er eher etwas atypisch. An meinem ersten Tag im Projekt wurde ich den Kollegen vorgestellt und nach einem halben Tag Übersichtsgesprächen hieß es wörtlich: „So jetzt ist die Welpenschonzeit vorbei“ und ich hatte meine erste Projektaufgabe. Meine Kollegen haben sich allerdings während der Einarbeitung – und auch darüber hinaus - für alle meine Fragen Zeit genommen, sich aber gleichzeitig als vollwertiges Teammitglied betrachtet. Ich bekam einen Ansprechpartner mit dem ich alle aufkommenden Fragen besprechen konnte und verstand mich auch gleich mit den Kollegen.

Im - für mich dann späteren – Trainee-Programm war die Betreuung noch einmal intensiver.

 

Was waren die groben Inhalte des Programms?

Inhalte gab es natürlich eine ganze Menge. Es ging von Fachschulungen und Zertifizierungen über Abteilungsvorstellungen bis zu Soft-Skill Trainings. Man erwirbt ein Zertifikat im Bankfachwissen, das ist einer der zentralen Punkte im Programm, lernt mit Datenbankstrukturen umzugehen, bekommt Grundlagen in der Anforderungsanalyse und im systematischen Testen vermittelt, hat Kommunikations-, Präsentations- und Konfliktmanagement Trainings, lernt verschiedene Programmiertechniken, SQL Grundlagen und vieles mehr. Zum Abschluss gibt es dann noch ein kleines Projekt, im dem das gelernte umgesetzt wird. Von der Anforderung über Organisation, Umsetzung zur Präsentation läuft das dann selbstorganisiert mit entsprechenden Deadlines. Ein kleiner Vorgeschmack auf spätere Projekte.

 

Wie ist das Verhältnis zu den anderen Trainees?

Das Verhältnis zu den anderen Trainees ist super. Man lernt sich sehr schnell kennen und verbringt während des Programms auch sehr viel Zeit miteinander. Die Abende wurden oft genutzt um gemeinsam etwas zu unternehmen und für die Zertifikatsprüfungen tauscht man sich von Natur aus oft aus.

Dadurch, dass die Trainees von verschiedenen Fachabteilungen aus verschiedenen Standorten kommen ist das ganz bunt gemischt und es gibt viel zu erzählen. Unsere Gruppe steht weiterhin in Kontakt. Man tauscht sich aus und besucht einander, wenn man an den Standort der jeweils anderen kommt.

Ich persönlich kann sagen, dass ich über das Programm viele neue Freunde gefunden habe.

 

Inwiefern hat dir das Traineeprogramm geholfen, ein persönliches Netzwerk aufzubauen / zu pflegen?

Da man über das Programm mit sehr vielen Kollegen in Kontakt kommt, hilft es ungemein ein Netzwerk aufzubauen. Das gilt nicht nur für die Trainees untereinander, sondern auch für Kollegen, die teilweise die Schulungen halten oder mit denen man einfach nur zusammen beim Mittagessen saß.

Man lernt die Bereiche kennen, viele Leute, die wiederum Leute kennen usw. Durch die sehr kollegiale Atmosphäre wird man dazu eingeladen sich direkt mit bis dahin völlig fremden zu unterhalten. Man muss es fast schon aktiv verhindern, wenn man das Programm ohne interessante neue Kontakte verlassen möchte.

 

Wurden deine Erwartungen an das Programm erfüllt? Was hat dir besonders gefallen?

Meine Erwartungen wurden voll erfüllt. Ich ging mit einer eher praktischen Sicht in das Programm, weil ich insbesondere im Bankenbereich etwas lernen wollte. Das wurde erfüllt und noch eine Vielzahl an Punkten, über die ich mir zu Beginn noch gar keine Gedanken gemacht hatte. Rein inhaltlich hat mir die Bankenschulung auch am besten gefallen. Ein ganz toller Punkt, war die Möglichkeit Zertifikate nach internationalen Standards zu erwerben. Das hilft nicht nur die Materie zu verstehen sondern hat auch ganz persönliche Vorteile, da man nachweisbare Qualifizierungen mitbringt, die von Kunden immer häufiger gefordert werden.

Fern ab aller Inhalte waren die Monate, die wir als Trainee-Gruppe zusammen verbracht haben aber eine sehr schöne Zeit. Auch wenn es ab und an stressig werden konnte, möchte ich das Programm nicht missen.

 

Wie ging es nach dem Programm für dich weiter? Was sind aktuell deine Aufgaben und Tätigkeiten im Alltag?

Ich hatte vor dem Programm schon mein zweites große Projekt begonnen. Wir waren bei BMW Finanical Service mit einem Team im Einsatz nach der Unterbrechung für das Trainee-Programm wurde ich dort wieder eingesetzt. Ich wurde verantwortlich für einen Projektbereich, in dem wir mit einem Team von 4 Mann für die Erstellung von Interface-Spezifikationen und -Kontrakten zuständig waren. Es galt Workshops zu planen, sich mit Systemexperten abzusprechen, Ressourcen zu tracken, viele Meetings und Reports und einiges mehr. Ein Kollege aus dem Trainee-Programm kam dann nach kurzer Zeit ebenfalls in mein Team, was natürlich besonders angenehm war, da man sich schon kannte.

Aktuell bin ich in einem sehr umfangreichen Projekt bei der Santander Consumer Bank, in der wir uns weiter positionieren wollen. Die Aufgabe beinhaltet die Umstrukturierung der IT-Struktur. Wir entwickeln Modelle zur besseren Abbildung des Bankgeschäfts, Analysieren die aktuellen Geschäftsabläufe und entwerfen Migrationsstrategien für dem Umstieg der Systeme.

Es ist mein erstes Projekt ohne Kollegen von der eigenen Firma, aber durch erfolgreiche Erschließung neuer Projekte bauen wir das Geschäft vor Ort derzeit schon aus.

 

Wie empfindest Du die Arbeitsatmosphäre bei msgGillardon?

Kurz und knapp: sehr angenehm. Sicherlich muss man zugestehen, dass die Atmosphäre immer durch die aktuellen Projekte beeinflusst ist, aber das miteinander ist zu unterstreichen. Es gibt keine Ellenbogen-Mentalität, man kann sich einbringen und wird gewürdigt. Bei der Arbeitszeitgestaltung werden viele Freiheiten gewährt und Vereinbarungen laufen äußerst unbürokratisch.

 

Wem würdest du das Programm weiterempfehlen? / Welche Eigenschaften sollten Trainees mitbringen? Welchen Tipp hast du für zukünftige Trainees/Bewerber?

Weiterempfehlen würde ich das Programm prinzipiell erstmal jedem, der bei der msgGillardon neu anfängt. Die Gründe dafür habe ich ja in vielen Punkten schon vorgestellt.

Bei den Eigenschaften wird es schwierig. In unserer Gruppe waren viele verschiedene Typen vertreten. Wir hatten sehr kreative Leute, sehr strukturierte, ein paar zurückhaltende und auch ein paar durchsetzungsstärkere, teils technisch und teils fachlich sehr begabte und viel mehr. Ich denke, gerade die Mischung macht es aus. Insofern ist eine wichtige Eigenschaft vielleicht das Einlassen auf neue Situationen und keine Angst vor neuen Aufgaben.

Was ich zukünftigen Bewerbern empfehlen würde, ist einfach ehrlich mit sich selbst zu sein. Wer im Bewerbungsgespräch authentisch ist, muss sich keine Sorgen machen, dass man von einer Eigenschaft zu wenig und von einer anderen zu viel mitbringt. Es kommt selten vor, dass jemand alle gewünschten Anforderungen erfüllt, wenn aber die Lernbereitschaft und die Lernfähigkeit vorhanden ist, kann man in alles reinwachsen und das wissen auch eure Gesprächspartner.

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Foto: Julia Goldbrunner

Julia Goldbrunner

HR Recruiting Services (HRRS)

julia.goldbrunner@msg-systems.com

 

Team Bewerbermanagement

+49 (0) 89 / 961010

recruiting@msggroup.com

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